Förderverein Roma e.V.

Relaunch des Webauftritts des Förderverein Roma

Endlich ist es soweit: Demnächst gehen wir mit einem neuen, modernen und ansprechenden Webauftritt online!
Haben Sie noch etwas Geduld und seien Sie gespannt!

6. Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau

In Hanau wurden am 19.2.2020 neun Menschen - Mercedes Kierpacz, Vili Viorel Paun, Kaloyan Velkov, Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Hamza Kurtovic, Fatih Saracoglu und Ferhat Unvar - aus rassistischen Gründen ermordet, anschließend erschoss der Mörder seine Mutter und sich selbst. Mercedes Kierpacz war eine junge deutsche Romni, sie hinterließ zwei Kinder und ihren Mann, Kaloyan Velkov war ein Rom aus Bulgarien und Vili Viorel Paun ein Rom aus Rumänien.
In der Lecture Performance Klagelieder erzählt Senthuran Varatharajah am 9. Februar um 19:30 Uhr in der Schirn Geschichten von den neun aus rassistischen Motiven Ermordeten. Say there Names!

Am 10. Januar 2026 ist Ibrahim Akkuş an den Folgen des Anschlags gestorben. Initiative 19. Februar Hanau

Im Podcast Unter Almans geht es um Angst und die Wut nach dem Anschlag in Hanau sowie um alltägliche rassistische Erfahrungen und Rassismus als Integrationshindernis.

Roma und Sinti Philharmoniker: Arabesque Symphonique

Die Roma und Sinti Philharmoniker spielen Arabesque Symphonique (Roma-Romantik Vol. III) am 19.Februar um 20:00 Uhr im Bockenheimer Depot. Tickets

Polizeigewalt gegen Roma* - Abschiebung statt Aufklärung

Ende April 2020 hatten Polizist*innen in Umkirch bei Freiburg einen Hund auf Mohammed D. gehetzt, der dadurch schwere Bissverletzungen erlitt. Drei weitere Familienmitglieder wurden durch Schläge verletzt. Der Einsatz war durch eine Bagatelle ausgelöst worden. Das Verhalten der Beamt*innen wird von der Familie als aggressiv und antiziganistisch beschrieben. dRoma, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Knapp sechs Jahre später soll Mohammed D. in den Kosovo abgeschoben werden und ist in Abschiebehaft. Er lebt seit 35 Jahren in Deutschland, wo auch seine Kinder geboren wurden und aufgewachsen sind. dRoma, Roma Büro Freiburg

Zu den systemischen Ursachen für Polizeigewalt gegen Roma* und Sinti* siehe auch den Bericht von MIA Antiziganismus in der Polizei - Analyse der Vorfälle von 2022–2024 und den Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus (2021, S. 265- 282)

Antiziganismus in der Schule

Die hessenschau berichtet in Ich bin doch ein ganz normales Kind über die Diskriminierung vom Roma* in der Schule. Zu Wort kommen u.a. Melissa - die in ihrer alten Schule gemobbt wurde und den Hauptschulabschluss dann bei Schaworalle gemacht hat - und Sabine Ernst, die Leiterin von Schaworalle.
Bereits Ende Oktober 2025 hatte MIA den Fachtag Antiziganismus und Schule veranstaltet.

Gedenkveranstaltungen am 27. Januar

In der Paulskirche fand eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch Truppen der Roten Armee statt. In diesem Jahr stand der Völkermord an Roma* und Sinti* im Mittelpunkt des städtischen Gedenkens. Es gab es einen Vortrag von Silas Kropf und Musik von Mitgliedern der Roma und Sinti Philharmoniker. Berichte + Fotos: FR, Stadtportal, Filmaufnahmen gibt es bei YouTube

Die Gedenkplakette für Sinti* und Roma* erinnert an die erste urkundliche Erwähnung von Sinti in Frankfurt im Jahr 1417. Sie wurde vor dem Stadthaus enthüllt.
Einladung und Programm (pdf)
Dem Erinnern gerecht werden Interview mit der Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg in der FR.
Reden von Romani Rose und Joachim Brenner (pdf), Berichte + Fotos: FAZ, Frankfurt-Tipp, Frankfurt-Live
Filmaufnahmen gibt es auch bei den Instagram-Accounts von Julie Halilic, Nargess Eskanderi-Grünberg und YouTube

Der Förderverein Roma veranstaltete zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz eine Kundgebung am ehemaligen Stadtgesundheitsamt in der Braubachstraße. Einladung, Rede von Joachim Brenner

Einen Bericht mit Fotos von Gedenkveranstaltungen in Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden gibt es beim hessischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma

Unsere Kita "Schaworalle" sucht dringend eine*n Erzieher*in und neue Räume

Bewerbungen für die Erzieher*innenstelle und Hinweise auf geeignete Räume bitte an: Kindertagesstätte Schaworalle, Stoltzestr. 14-16, 60311 Frankfurt am Main oder an info@schaworalle.de
Zur Raumsituation gibt es einen Text von Schaworalle als pdf und einen Bericht in der FR vom 17.2.2025

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für Menschen ohne oder mit ungeklärtem Krankenversicherungsschutz.