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Förderverein
Roma e. V.

Aktuelles

  • Online-Fachtag

    Antiziganismus im Erinnerungs- und Gedenkstättenkontext

    Der Kooperationsverbund gegen Antiziganismus und die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA)veranstaltet am 5. Oktober von 9:00 - 13:50 Uhr einen Online-Fachtag zum Thema Antiziganismus im Erinnerungs- und Gedenkstättenkontext - Bestandsaufnahme und Gegenstrategien. Anlass sind zerstörte Orte des Gedenkens an den NS-Völkermord an den Sinti* und Roma*, Schändungen von Gräbern, volksverhetzende Inhalte online, aber auch auf Wahlkampfplakaten und verbale Angriffe auf Gedenkstättenguides.

    Einladung des Kooperationsverbund gegen Antiziganismus, inklusive Programm und Anmeldung

  • Tony Gatlif

    Der Rom und Regisseur Tony Gatlif ist Tod

    Der französische Filmregisseur, Drehbuch­autor und Kom­ponist Tony Gatlif ist am 2. Septem­ber 2026 ver­stor­ben. In seinen Filmen hat er sich mit der Kultur und dem Schick­sal margina­lisier­ter Gruppen auseinander gesetzt. In mehr als 20 Spiel- und Doku­mentar­filmen erzählte er von Freiheit, Migration, Exil, Iden­tität und Rebel­lion, Vor allem die Kultur der Roma stand im Zentrum seiner Filme. Einen Nachruf mit weiteren Informationen zu Tony Gatlif gibt es bei dROMa.

    In der Arte-Mediathek ist derzeit Gadjo Dilo - Geliebter Fremder zu sehen. Auch die anderen Filme von Tony Gatlif sind sehenswert.

  • Die Würde der Reinigungsarbeit

    Würde bei der Arbeit darf kein Privileg sein

    Bachtale Romnja und das informelle Netzwerk Stimmen der unsichtbaren Arbeit laden zu der Veranstaltung Die Würde der Reinigungsarbeit – Podiumsdiskussion und Ausstellungsbesuch ein. Bei der Veranstaltung diskutieren Reinigungskräfte, Gewerkschaftsvertreter*innen und weitere Akteur*innen
    Am 6. Oktober
    Von 17:00–19:30 Uhr
    Im 2og:dondorf, Sophienstraße 1–3, 60487 Frankfurt am Main (im gleichen Gebäude wie die SCHIRN)
    Einladung

  • Stellungnahme des BundesRomaVerband

    Aufarbeitung des Unrechts an Sinti* und Roma* nach 1945

    Der Bundes Roma Verband begrüßt die Einsetzung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach 1945. Zugleich fordert der Verband, dass die Perspektiven migrantischer Roma* mit einbezogen werden: Die Zweite Verfolgung umfasst auch die Folgen der unzureichenden Anerkennung des europaweiten Genozids, die weitgehende Ausblendung von Roma aus Reparations- und Entschädigungsprozessen sowie die spezifischen Formen rassistischer Ausgrenzung …

    Die Stellungnahme zur Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma nach 1945 ist nun online. Darunter sind auch die Gruppen gelistet, welche die Stellungname unterstützen.

    MIA e.V. begrüßt die Aufarbeitung des Unrechts an Sinti* und Roma* Pressemitteilung

  • Workshop in Dortmund

    Die Deportation der rumänischen Roma nach Transnistrien

    Das Roma-Center veranstaltet am 17.9.2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr einen Workshop zur Deportation der rumänischen Roma nach Transnistrien.
    Veranstaltungsankündigung

  • Zentralrat der Jenischen in Deutschland

    Jenische fordern Anerkennung als nationale Minderheit

    Der Zentralrat der Jenischen in Deutschland fordert die Anerkennung als fünfte nationale Minderheit neben Dänen, Friesen, Sorben, Sinti und Roma. Er möchte die Anerkennung ihrer Sprache, Kultur und Geschichte.
    Viele Jenische wurden während der NS-Herrschaft als Landfahrer und _Asoziale verfolgt, zwangssterilisiert und ermordet. Die Zahl der Opfer ist unbekannt. Nur wenige Wissenschaftler*innen haben dazu geforscht. Die Überlebenden wurden vom Staat meist nicht anerkannt und bekamen keine Entschädigung. MiGAZIN

  • FV Roma kritisiert Auflösung des Dezernats für Diversität

    Eine falsche politische Entscheidung

    Der FV Roma kritisiert, die Überführung des Dezernats für Diversität in den Bereich Klima, Umwelt und Frauen und die beabsichtigte Abwahl der bisherigen Dezernentin Frau Eskandari-Grünberg. Der Verein betrachtet dies als ignorant und falsches politisches Zeichen.

    Mit der faktischen Auflösung des eigenständigen Dezernats für Diversität und der damit verbundenen Entlassung der Dezernentin werden die Rechte von Minderheiten und deren Realisierung in der politischen Administration der Stadt Frankfurt erheblich an Bedeutung verlieren.

    Pressemitteilung des Förderverein Roma e.V.

  • Rom e.V.

    Bleibeperspektiven in Köln

    Der Caritasverband , das Diakonische Werk, der Kölner Flüchtlingsrat und der Rom e.V. sorgen sich um die Existenz des in jeder Hinsicht erfolgreichen Programms Bleibeperspektiven in Köln. Das Projekt wird medial und politisch in polemischer Form angegriffen. Dabei geht es um die „Coesfeld Liste“, die 500 Menschen aus dem Westbalkan zur Abschiebung vorschlägt. Die meisten dieser Menschen haben eine Roma-Familiengeschichte.
    Dagegen haben Rom e.V. und die anderen Träger des Programms einen offenen Brief veröffentlicht.

  • Gedenken

    82. Jahrestag der Vernichtung von über 4000 Roma* und Sinti* im KZ Auschwitz

    Zum 82. Jahrestag der Vernichtung von über 4000 Roma* und Sinti* im KZ Auschwitz fand eine Gedenkkundgebung an der Mahntafel in der Braubachstraße statt.
    Einladung und Rede des FV Roma

    Bei Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma gibt es zahlreiche Informationen und Materialien zur Liquidierung des Zigeunerlagers in Auschwitz
    Der hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma lädt zu mehreren Gedenkveranstaltungen in Darmstadt ein.
    An den Holocaust an Sinti und Roma zu erinnern, ist heute wichtiger denn je Kommentar von Anna Mirga-Kruszelnicka von ERIAC in der FR

  • Fernsehfilm

    Junge Roma heute – zwischen Herkunft und Zukunft

    In dem 30-minütigen Fernsehfilm werden junge Roma* in Berlin mit der Kamera in ihrem Alltag begleitet. Er zeigt ein Stück von ihrem Leben und ihrem Engagement gegen Antiziganismus. ARD-Mediathek