Aktuelles
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Roma Resistance Day Widerstand von Sinti* und Roma* am 16. Mai 1944 in Auschwitz-Birkenau
Am 16. Mai 1944 wehrten sich Roma* und Sinti* im
Zigeunerlager in Auschwitz erfolgreich gegen ihre geplante Ermordung durch die SS. In den Monaten danach wurden vor allem junge und kräftige Männer und Frauen in andere Lager deportiert. In der Nacht vom 2. zum 3. August wurden die im Auschwitz verbliebenen ca. 4300 Roma* und Sinti* ermordet. Die meisten davon waren Frauen, Kinder, Alte und Kranke.Der hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma erinnert daran in einer Presseerklärung Gilda-Nancy Horvath hat für die Deutsche Welle Informationen dazu zusammengestellt Das Roma-Center und viele Roma-Organisationen gedenken dem Aufstand in Auschwitz-Birkenau mit dem Roma Resistance Day
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Musikerin, Schriftstellerin, Überlebende Philomena Franz
Sie war Musikerin und Schriftstellerin und überlebte mehrere Konzentrations- und Vernichtungslager. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2022 kämpfte Philomena Franz für die Anerkennung des Völkermords an Roma* und Sinti*. Jahrzehntelang berichtete sie über ihr Leben, ihre Verfolgung und die Ermordung eines großen Teils ihrer Familie. In Die Musik verteilt den Schmerz – Ein Besuch bei Philomena Franz von Detlev Buck erzählt sie von ihrem Leben, über Auschwitz und mehr. Ich kann nicht hassen DLF Kurze Biografie von Philomena Franz bei RomArchive
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Forschungsprojekt der Uni Wien Darstellung von Roma* und Sinti*
Das Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien forscht über die Darstellung von Roma* und Sinti* in der Zwischenkriegszeit. dRoma Projektseite: Roma und Sinti darstellen: Fotografische Konstruktionen in Zeitungen und Zeitschriften der Zwischenkriegszeit 1918–1939/40
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Ida Kelarová und der Jugend-Chor Čhavorenge Hej Romale
Ida Kelarová und der Jugend-Chor Čhavorenge singen Hej Romale im Prager Rudolphinum. Die Begeisterung der Musiker*innen und des Publikums sind ansteckend.
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MIA Mit Recht gegen Antiziganismus?
Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) hat einen Bericht zum Umgang von Gerichten mit Antiziganismus veröffentlicht. Beispielhaft werden zehn Urteile analysiert. MIA stellt einerseits Fortschritte fest und nennt Beispiele für die zunehmende Sensibiliesierung von Richter*innen. Trotz erheblicher Fortschritte zeigen die Autor*innen aber auch erhebliche Defizite im Umgang mit Antiziganismus in der Rechtsprechung auf. Bericht von MIA als pdf
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Antiziganimus Racial Profiling
Polizist*innen haben eine langjährige Mitarbeiterin des FV Roma Mitte Januar von der Arbeit abgeholt und ihre Wohnung durchsucht. Unter fadenscheinigen Beschuldigungen wurden sie und ihre Familie in entwürdigender Weise behandelt. Presseerklärung
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Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993–1996 in Österreich
Die Initiative Antifaschistisches Gedenken hat die Broschüre Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993–1996 vorgestellt. Darin wird die Bombenserie der Bajuwarischen Befreiungsfront Anfang der 1990er Jahre und ihr politischer Kontext dargestell. Ihren traurigen Höhepunkt hatte sie am 5. Februar 1995 in der Ermordung der vier Roma Josef Simon, Peter Sarközi, Erwin Horvath und Karl Horvath in Oberwart. dROMa
Die Autor*innen kritisieren auch den polizeilichen und medialen Umgang mit den Opfern des neonazistischen Terrors. Dieser erinnert an die Reaktionen in Deutschland auf die NSU-Morde und den antisemitischen Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke durch ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann 1980 in Erlangen.
Einen unvollständigen Überblick zum Nazi-Terror nach dem 2. Weltkrieg liefert SWR2 Wissen in Rechtsterrorismus in Deutschland – Von der Nachkriegszeit bis heute Eine ebenso unvollständige Liste der Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 hat die Amadeu-Antonio-Stiftung zusammengestellt.
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GoEast Kurzfilme von und über Roma* im DFF
Am 24. April um 18:00 Uhr zeigt das Fimmuseum im Rahmen des GoEast-Festivals fünf Kurzfilme um Romani-Perspektiven in den Mittelpunkt zu rücken. Die Filme sind aus verschiedenen europäischen Ländern und werden mit englischen Untertiteln gezeigt. DFF
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MIA Antiziganismus und Wohnen
Roma* und Sinti* werden auf dem Wohnungsmarkt stark diskriminiert. Von der Bewerbung und dem Mietvertrag über rassistische Anfeindungen in der Nachbarschaft bis zu Streitigkeiten mit dem*der Vermieter*in und Kündigungen ziehen sich die antiziganistischen Vorfälle. 903 von ihnen in den Jahren 2022-2025 aus dem ganzen Bundesgebiet hat MIA analysiert. Viele Betroffene versuchen ihre Minderheitenzugehörigkeit deshalb im Bewerbungsprozess zu verstecken, stellt der Autor der Studie Thomas Erbel fest.
Bericht Antiziganismus und Wohnen als pdf-Datei, MIA hat die Studie auf einer Veranstaltung in Berlin vorgetellt YouTube Die Taz berichtet über Antiziganismus auf dem Wohnungsmarkt: In „Schrottimmobilien“ gedrängt
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8. April Welt Roma Tag
Zum Welt Roma Tag am 8.4.2026 gibt es eine Presseerklärung des Förderverein Roma. Der Aktionstag erinnert an den ersten internationalen Kongress 1971 in London, der die Initiativen für die Rechte der Roma* koordinierte und wichtige Impulse für die weltweite Roma-Bewegung gab.
Zum Internationalen Tag der Roma hat die Stadt Frankfurt wieder die Roma-Flagge am Römer gehißt. Website der Stadt Frankfurt, Rhein-Main-Verlag
Am 9. April haben Joachim Brenner und Timur Beygo im Club Voltaire über die Situation von Roma* und Sinti* und zur Arbeit des FV Roma in Frankfurt berichtet. Die Veranstaltung wurde gefilmt und kann bei YouTube angesehen werden.