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Förderverein
Roma e. V.

Aktuelles

  • MIA

    Antiziganismus und Wohnen

    Roma* und Sinti* werden auf dem Wohnungsmarkt stark diskriminiert. Von der Bewerbung und dem Mietvertrag über rassistische Anfeindungen in der Nachbarschaft bis zu Streitigkeiten mit dem*der Vermieter*in und Kündigungen ziehen sich die antiziganistischen Vorfälle. 903 von ihnen in den Jahren 2022-2025 aus dem ganzen Bundesgebiet hat MIA analysiert. Viele Betroffene versuchen ihre Minderheitenzugehörigkeit deshalb im Bewerbungsprozess zu verstecken, stellt der Autor der Studie Thomas Erbel fest.

    Bericht Antiziganismus und Wohnen als pdf-Datei, MIA hat die Studie auf einer Veranstaltung in Berlin vorgetellt YouTube Die Taz berichtet über Antiziganismus auf dem Wohnungsmarkt: In „Schrottimmobilien“ gedrängt

  • 8. April

    Welt Roma Tag

    Zum Welt Roma Tag am 8.4.2026 gibt es eine Presseerklärung des Förderverein Roma. Der Aktionstag erinnert an den ersten internationalen Kongress 1971 in London, der die Initiativen für die Rechte der Roma* koordinierte und wichtige Impulse für die weltweite Roma-Bewegung gab.

    Zum Internationalen Tag der Roma hat die Stadt Frankfurt wieder die Roma-Flagge am Römer gehißt. Website der Stadt Frankfurt, Rhein-Main-Verlag

    Am 9. April haben Joachim Brenner und Timur Beygo im Club Voltaire über die Situation von Roma* und Sinti*  und zur Arbeit des FV Roma in Frankfurt berichtet. Die Veranstaltung wurde gefilmt und kann bei YouTube angesehen werden.

  • Autorin - Künstlerin - Überlebende

    Ceija Stojka

    Margarete „Ceija“ Stojka war eine herausragende romani Autorin und Künstlerin. Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa

    Das Kunstmuseum Wolfsburg würdigt ihre künstlerische und politische Arbeit mit der  Ausstellung Wir konnten nichts tun. Die Ausstellung und Ceija Stoijka werden in der arte-Mediathek kurz vorgestellt.

    Die Stiftung Kai Dikhas präsentiert neben einer Biographie der Künstlerin auch zahlreiche ihrer Werke. Als Überlebende mehrerer Konzentrations- und Vernichtungslager beschreibt sie darin oft ihre Leidensgeschichte. Ebenso thematisiert sie in ihren Bildern,  wie in ihren Schriften, die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti*.

  • Rassismus macht physisch und psychisch krank.

    Rassismus und Gesundheit

    Daher organisierte das Haus am Dom am 23. März eine Veranstaltung zum Thema Rassismus und Gesundheit. Dort sprachen neben Cora Weißert-Hartmann und Wilma Irion und Hans Irion auch Joachim Brenner vom Förderverein Roma e.V. Die Veranstaltung wurde gefilmt und kann bei YouTube nachträglich geschaut werden. Der Vortrag von Joachim Brenner beginnt nach 55 Minuten und kann auch als pdf heruntergeladen werden.

    Nach einem Ausschussbericht des EU-Parlaments aus dem Jahr 2020 erkranken Roma* überdurchschnittlich oft und sterben 10 Jahre früher, als der europäische Durchschnitt. Das European Roma Rights Center spricht von einem Roma Health Gap. Das Thema Gesundheits(un)gerechtigkeit und Antiziganismus ist auch Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von nevipe des Rom e.V.

  • Gedenkveranstaltungen

    Märzdeportationen von Sinti* und Roma*

    Auch dieses Jahr gibt es in vielen Städten Hessens Gedenkveranstaltungen zu den Deportationen im März 1943. Der hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma hat eine Übersicht zusammengestellt.

  • Antiziganismus und Polizei

    Polizeilicher Übergriff auf unsere Sozialberatung

    Am 25. Februar kamen zwei Polizist*innen in unsere Sozialberatung. Aus nichtigem Anlass bedrängten sie die Anwesenden und versuchten sie einzuschüchtern. Ihr inakzeptables und aggressives Verhalten wird in unserer Pressemitteilung beschrieben. Förderverein Roma beklagt antiziganistischen Vorfall bei Polizeieinsatz Frankfurter Rundschau

    Zu den systemischen Ursachen für Polizeigewalt gegen Roma* und Sinti* siehe den Bericht von MIA Antiziganismus in der Polizei - Analyse der Vorfälle von 2022–2024 und den Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus (2021, S. 265- 282) Rassistischer Alltag (nicht nur) bei der Polizei: „Zielobjekt“ Sinti und Roma LabourNet

  • Roma und Sinti Philharmoniker

    Arabesque Symphonique

    Am 19.Februar spielten die Roma und Sinti Philharmoniker zum Gedenken an die vor sechs Jahren von einem Rassisten in Hanau Ermordeten Arabesque Symphonique (Roma-Romantik Vol. III) im Bockenheimer Depot. Das ausverkaufte Konzert begeisterte das Publikum.

  • 6. Jahrestag

    Rassistischer Anschlag in Hanau

    In Hanau wurden am 19.2.2020 neun Menschen - Mercedes Kierpacz, Vili Viorel Paun, Kaloyan Velkov, Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Hamza Kurtovic, Fatih Saracoglu und Ferhat Unvar - aus rassistischen Gründen ermordet. Anschließend erschoss der Mörder seine Mutter Gabriele Rathjen und sich selbst. Mercedes Kierpacz war eine junge deutsche Romni, sie hinterließ zwei Kinder und ihren Mann, Kaloyan Velkov war ein Rom aus Bulgarien und Vili Viorel Paun ein Rom aus Rumänien. Am 10. Januar 2026 ist Ibrahim Akkuş an den Folgen des Anschlags gestorben. Pressemitteilung des Förderverein Roma e.V. und zahlreiche Links zum Thema Initiative 19. Februar Hanau

  • Abschiebung statt Aufklärung

    Polizeigewalt gegen Roma*

    Ende April 2020 hatten Polizist*innen in Umkirch bei Freiburg einen Hund auf Mohammed D. gehetzt, der dadurch schwere Bissverletzungen erlitt. Drei weitere Familienmitglieder wurden durch Schläge verletzt. Der Einsatz war durch eine Bagatelle ausgelöst worden. Das Verhalten der Beamt*innen wird von der Familie als aggressiv und antiziganistisch beschrieben. dRoma, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

    Knapp sechs Jahre später ist Mohammed D. in den Kosovo abgeschoben worden. Er lebte seit 35 Jahren in Deutschland, wo auch seine Kinder geboren und aufgewachsen sind. Die Kolleg*innen vom Roma Büro Freiburg vermuten, das der Fall mit Mohammed D. gleich mit abgeschoben werden soll.

  • Fachtag

    Antiziganismus in der Schule

    Die hessenschau berichtet in Ich bin doch ein ganz normales Kind über die Diskriminierung vom Roma* in der Schule. Zu Wort kommen u.a. Melissa - die in ihrer alten Schule gemobbt wurde und den Hauptschulabschluss dann bei Schaworalle gemacht hat - und Sabine Ernst, die Leiterin von Schaworalle.

    Bereits Ende Oktober 2025 hatte MIA den Fachtag Antiziganismus und Schule veranstaltet. Auch der SWR und die GEW berichten über Diskriminierung von Roma* und Sinti* im Bildungssystem.