Direkt zum Hauptinhalt

Förderverein
Roma e. V.

Aktuelles

  • Antiziganismus in hessischen Schulen:

    Kultusminister Schwarz streicht Stelle gegen Antiziganismus an der TU Darmstadt

    Kultusminister Schwarz hat am am 28. April im hessischen Landtag verkündet, dass die Abordnungsstelle zu Antiziganismus und Geschichte der Sinti* und Roma* an der TU Darmstadt gestrichen wird. Dort wurde ein Lehrangebot für künftige Lehrer*innen zu Antiziganismus entwickelt.

    Während der Sitzung erklärte Kultusminister Schwarz, das seinem Ministerium 2024 und 2025 nur ein antiziganistischer Vorfall bekannt geworden sei. MIA Hessen hat allein im Jahr 2024 25 antiziganistische Vorfälle im Bildungsbereich dokumentiert und geht von einer sehr großen Zahl nicht bekannter Vorfälle aus.

    Der Hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma und MIA Hessen kritisieren das Vorgehen. Auch GEW Hessen kritisiert die Streichung der Stelle. Die FR berichtet. Planstelle gegen Antiziganismus der TU Darmstadt

    Bereits Ende Oktober 2025 hatte MIA den Fachtag Antiziganismus und Schule veranstaltet. Die hessenschau, der SWR und die GEW berichteten über Diskriminierung von Roma* und Sinti* im Bildungssystem.

  • Neues Infoportal

    Rechtsextremismusprävention

    Der Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention (KompRex) hat das Infoportal Rechtsextremismusprävention online gestellt!

    Das Infoportal bietet umfassende Hilfe bei der Suche nach professionellen Anlaufstellen der Rechtsextremismusprävention und richtet sich sowohl an alle Menschen mit Fragen oder Anliegen rund um Rechtsextremismus als auch an Fachstellen, Projekte und Einrichtungen.

  • Roma Resistance Day

    Widerstand von Sinti* und Roma* am 16. Mai 1944 in Auschwitz-Birkenau

    Am 16. Mai 1944 wehrten sich Roma* und Sinti* im Zigeunerlager in Auschwitz erfolgreich gegen ihre geplante Ermordung durch die SS. In den Monaten danach wurden vor allem junge und kräftige Männer und Frauen in andere Lager deportiert. In der Nacht vom 2. zum 3. August wurden die im Auschwitz verbliebenen ca. 4300 Roma* und Sinti* ermordet. Die meisten davon waren Frauen, Kinder, Alte und Kranke.

    Der hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma erinnert daran in einer Presseerklärung Gilda-Nancy Horvath hat für die Deutsche Welle Informationen dazu zusammengestellt Das Roma-Center und viele Roma-Organisationen gedenken dem Aufstand in Auschwitz-Birkenau mit dem Roma Resistance Day

  • Musikerin, Schriftstellerin, Überlebende

    Philomena Franz

    Sie war Musikerin und Schriftstellerin und überlebte mehrere Konzentrations- und Vernichtungslager. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2022 kämpfte Philomena Franz für die Anerkennung des Völkermords an Roma* und Sinti*. Jahrzehntelang berichtete sie über ihr Leben, ihre Verfolgung und die Ermordung eines großen Teils ihrer Familie. In Die Musik verteilt den Schmerz – Ein Besuch bei Philomena Franz von Detlev Buck erzählt sie von ihrem Leben, über Auschwitz und mehr. Ich kann nicht hassen DLF Kurze Biografie von Philomena Franz bei RomArchive

  • Ida Kelarová und der Jugend-­Chor Čhavorenge

    Hej Romale

    Ida Kelarová und der Jugend-­Chor Čhavorenge singen Hej Romale im Prager Rudolphinum. Die Begeisterung der Musiker*innen und des Publikums sind ansteckend.

  • MIA

    Mit Recht gegen Antiziganismus?

    Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) hat einen Bericht zum Umgang von Gerichten mit Antiziganismus veröffentlicht. Beispielhaft werden zehn Urteile analysiert. MIA stellt einerseits Fortschritte fest und nennt Beispiele für die zunehmende Sensibiliesierung von Richter*innen. Trotz erheblicher Fortschritte zeigen die Autor*innen aber auch erhebliche Defizite im Umgang mit Antiziganismus in der Rechtsprechung auf. Bericht von MIA als pdf

  • Antiziganimus

    Racial Profiling

    Polizist*innen haben eine langjährige Mitarbeiterin des FV Roma Mitte Januar von der Arbeit abgeholt und ihre Wohnung durchsucht. Unter fadenscheinigen Beschuldigungen wurden sie und ihre Familie in entwürdigender Weise behandelt. Presseerklärung

  • Versäumte Erinnerung?

    Rechtsextremer Bombenterror 1993–1996 in Österreich

    Die Initiative Antifaschistisches Gedenken hat die Broschüre Versäumte Erinnerung? Rechtsextremer Bombenterror 1993–1996 vorgestellt. Darin wird die Bombenserie der Bajuwarischen Befreiungsfront Anfang der 1990er Jahre und ihr politischer Kontext dargestell. Ihren traurigen Höhepunkt hatte sie am 5. Februar 1995 in der Ermordung der vier Roma Josef Simon, Peter Sarközi, Erwin Horvath und Karl Horvath in Oberwart. dROMa

    Die Autor*innen kritisieren auch den polizeilichen und medialen Umgang mit den Opfern des neonazistischen Terrors. Dieser erinnert an die Reaktionen in Deutschland auf die NSU-Morde und den antisemitischen Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke durch ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann 1980 in Erlangen.

    Einen unvollständigen Überblick zum Nazi-Terror nach dem 2. Weltkrieg liefert SWR2 Wissen in Rechtsterrorismus in Deutschland – Von der Nachkriegszeit bis heute Eine ebenso unvollständige Liste der Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990 hat die Amadeu-Antonio-Stiftung zusammengestellt.

  • GoEast

    Kurzfilme von und über Roma* im DFF

    Am 24. April um 18:00 Uhr zeigt das Fimmuseum im Rahmen des GoEast-Festivals fünf Kurzfilme um Romani-Perspektiven in den Mittelpunkt zu rücken. Die Filme sind aus verschiedenen europäischen Ländern und werden mit englischen Untertiteln gezeigt. DFF