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Förderverein
Roma e. V.

Aktuelles

  • Ekelhafter Antiziganismus

    AfD demütigt und beleidigt Roma*

    Die AfD-Politikerin Enxhi Seli-Zacharias hat gemeinsam mit anderen eine Aktion gegen Roma* in Gelsenkirchen durchgeführt, gefilmt und das Hetzvideo veröffentlicht. Mit provokativer Pose fordert sie Diese Men­schen müssen unsere Stadt ver­lassen! Roma* - und wen die antiziganistische Gruppe dafür hält – wurden beschimpft und als „Blut­sauger unseres Sozial­staates“ bezeichnet. dROMa

    AfD lässt Migranten in Gelsenkirchen putzen WDR,
    Ekelhafter und abscheulicher Rassismus taz,
    Die AfD filmt, wie sie MigrantInnen in Gelsenkirchen die Straße („freiwillig“) putzen lässt – und sorgt mit den Parallelen zum NS-Regime nicht bei allen für Entsetzen Labournet

    Laut Correctic ermitteln nun Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung und Nötigung gegen die AFDler*innen.

  • Ringvorlesung Jura

    Recht gegen Sinti* und Roma*

    Am 9. Juni um 16:00 Uhr referierte RA Dr. Mehmet Daimagüler im Hörsaalzentrum am IG Farben Haus im HZ 6 zum Thema Die Ordnung der Ausgrenzung: Recht gegen Sinti:zze und Rom:nja nach 1945. Von 2022 bis 2025 war Mehmet Daimagüler Antiziganismus-Beauftragter der Bundesregierung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung Sicherheit und Ordnung: Juristische Kontinuitäten in der Bundesrepublik nach 1945 statt.

  • Ausstellung:

    Die Würde der Reinigungsarbeit. Wer reinigt unsere Stadt?

    Die Ausstellung wurde von einer Gruppe migrierter Frauen mit Erfahrung in der Reinigungsarbeit mitgestaltet. Zu sehen sind selbstgestaltete Bilder und Collagen, die sich mit den Themen Körper, Emotionen und Anforderungen auseinandersetzen.

    Die Ausstellung wurde von der brasilianischen Fraueninitiative imbravida und der Beratungsstelle Bachtale Romnja* erstellt und ist seit dem 27. Mai in den Räumen von Bachtale Romnja* “Am Weingarten 26” in Bockenheim zu sehen.

  • Unsere Kita sucht dringend neue Räume

    Schaworalle braucht dringend mehr Platz!

    Das Konzept »Schaworalle« hat sich bewährt. Längst haben wir uns zu einer Institution, besser einem »Institutiönchen«, innerhalb der Frankfurter Bildungslandschaft entwickelt. Aber genau hier liegen auch die Probleme: Wir brauchen dringend mehr Platz. Es gibt sehr viele Nachfragen nach Plätzen für alle Gruppen, insbesondere für den Kindergarten.

  • Antiziganismus in hessischen Schulen:

    Kultusminister Schwarz streicht Stelle gegen Antiziganismus an der TU Darmstadt

    Kultusminister Schwarz hat am am 28. April im hessischen Landtag verkündet, dass die Abordnungsstelle zu Antiziganismus und Geschichte der Sinti* und Roma* an der TU Darmstadt gestrichen wird. Dort wurde ein Lehrangebot für künftige Lehrer*innen zu Antiziganismus entwickelt.

    Während der Sitzung erklärte Kultusminister Schwarz, das seinem Ministerium 2024 und 2025 nur ein antiziganistischer Vorfall bekannt geworden sei. MIA Hessen hat allein im Jahr 2024 25 antiziganistische Vorfälle im Bildungsbereich dokumentiert und geht von einer sehr großen Zahl nicht bekannter Vorfälle aus.

    Der Hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma und MIA Hessen kritisieren das Vorgehen. Auch GEW Hessen kritisiert die Streichung der Stelle. Die FR berichtet. Planstelle gegen Antiziganismus der TU Darmstadt

    Bereits Ende Oktober 2025 hatte MIA den Fachtag Antiziganismus und Schule veranstaltet. Die hessenschau, der SWR und die GEW berichteten über Diskriminierung von Roma* und Sinti* im Bildungssystem.

  • Neues Infoportal

    Rechtsextremismusprävention

    Der Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention (KompRex) hat das Infoportal Rechtsextremismusprävention online gestellt!

    Das Infoportal bietet umfassende Hilfe bei der Suche nach professionellen Anlaufstellen der Rechtsextremismusprävention und richtet sich sowohl an alle Menschen mit Fragen oder Anliegen rund um Rechtsextremismus als auch an Fachstellen, Projekte und Einrichtungen.

  • Roma Resistance Day

    Widerstand von Sinti* und Roma* am 16. Mai 1944 in Auschwitz-Birkenau

    Am 16. Mai 1944 wehrten sich Roma* und Sinti* im Zigeunerlager in Auschwitz erfolgreich gegen ihre geplante Ermordung durch die SS. In den Monaten danach wurden vor allem junge und kräftige Männer und Frauen in andere Lager deportiert. In der Nacht vom 2. zum 3. August wurden die im Auschwitz verbliebenen ca. 4300 Roma* und Sinti* ermordet. Die meisten davon waren Frauen, Kinder, Alte und Kranke.

    Der hessische Landesverband Deutscher Sinti und Roma erinnert daran in einer Presseerklärung Gilda-Nancy Horvath hat für die Deutsche Welle Informationen dazu zusammengestellt Das Roma-Center und viele Roma-Organisationen gedenken dem Aufstand in Auschwitz-Birkenau mit dem Roma Resistance Day

  • Musikerin, Schriftstellerin, Überlebende

    Philomena Franz

    Sie war Musikerin und Schriftstellerin und überlebte mehrere Konzentrations- und Vernichtungslager. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2022 kämpfte Philomena Franz für die Anerkennung des Völkermords an Roma* und Sinti*. Jahrzehntelang berichtete sie über ihr Leben, ihre Verfolgung und die Ermordung eines großen Teils ihrer Familie. In Die Musik verteilt den Schmerz – Ein Besuch bei Philomena Franz von Detlev Buck erzählt sie von ihrem Leben, über Auschwitz und mehr. Ich kann nicht hassen DLF Kurze Biografie von Philomena Franz bei RomArchive